integrative KLANG-PÄDAGOGIK

    Die integrative Klangpädagogik ist ein ganzheitliches und lebensabschnittübergreifendes Konzept, das sich mit der Bedeutung von Klängen für die Entwicklung der Persönlichkeit  beschäftigt.   Die Klangpädagogin orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen. Sie will dem Menschen jeden Lebensalters Raum, Zeit, Beziehung und Angebote zur Verfügung stellen und dadurch den individuellen Entwicklungsprozess begleiten und unterstützen. […]

 

 

Die integrative Klangpädagogik ist ein ganzheitliches und lebensabschnittübergreifendes Konzept, das sich mit der Bedeutung von Klängen für die Entwicklung der Persönlichkeit  beschäftigt.

 

Die Klangpädagogin orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen des Einzelnen. Sie will dem Menschen jeden Lebensalters Raum, Zeit, Beziehung und Angebote zur Verfügung stellen und dadurch den individuellen Entwicklungsprozess begleiten und unterstützen.

Im Vordergrund stehen klangorientierte Angebote in Groß- und Kleingruppen oder in Einzelsettings, ohne Leistungsdruck und Versagensängste.


Kinder, Jugendliche oder Erwachsene werden über vielfältige wahrnehmungs – und entspannungsorientierte Angebote unterstützt:

– Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl zu stärken,
– Entspannung auf allen Ebenen zu erleben,
– ihre Gefühle besser ausdrücken zu können,
– den eigenen Körper und seine Bedürfnisse besser kennen zu lernen,
– die Konzentration und die Ausdauer zu fördern,
– eigene Ideen umzusetzen,
– die eigenen Grenzen und die Grenzen anderer zu spüren und zu respektieren,
– Lösungen zu finden,
– Potentiale zu entdecken und zu stärken.

Die Gesellschaft orientiert sich an äußeren Werten. Das macht oft haltlos, orientierungslos, ziellos; Ängste und Unsicherheit sind davon Folgen. Die Arbeit mit Klängen hilft dabei neue Strukturen zu setzen, sich wieder selbst zu spüren und wahrzunehmen. Das Selbstwertgefühl steigt und innere Werte werden wieder erkannt.

Der Klang verhilft zur Entspannung, Kreativität, Vertrauen, – Gelassenheit. In einer immer lauter werdenden Welt, ist es wichtig Oasen der Ruhe zu schaffen. Raum und Zeit zum Experimentieren, Lauschen, Fühlen, Begreifen, Horchen in einer vorbereiteten Umgebung zu schaffen.


In den klangpädagogischen Settings werden mit Hilfe von Klanginstrumenten, Stille- und Wahrnehmungsübungen, Fantasiereisen,   Klangbildern, Bewegungsübungen, Klangmandalas und Klangmassagen die heilsame Kraft der Klänge erfahren. Andere   ressourcenorientierte Methoden wie z.B. Hypnotherapie nach Erickson, systemische Beratung, sowie neueste Erkenntnisse aus der   Neurobiologie, fließen in die klangpädagogische Arbeit mit ein.

Einsatzorte:

– Kinderkrippen, Kindergärten
– Schulen- Bildungseinrichtungen
– Jugendzentren- Behindertenarbeit
– Geburtshilfe- Altenpflegeeinrichtungen
– Einrichtungen der Erwachsenenbildung
– Privates Umfeld
– Päd. Begleitung in Einzel- und Gruppenarbeit für Kinder, Jugendliche, Erwachsene

Bei der integrativen Klangpädagogik werden Kinder, Jugendliche und Erwachsene, auch körperlich und geistig benachteiligte Menschen, in ihren persönlichkeitsbildenden Prozessen unterstützt.


Die integrative Klangpädagogin arbeitet mit gesunden Menschen. Die Klangpädagogik hat keinen medizinischen Hintergrund.


In der integrativen Klangpädagogik werden bewusst sogenannte „Naturton-Instrumente“ aus aller Welt verwendet. Sie unterliegen nicht dem (in westlichen Kulturen) gängigen Tonleitersystem, was bei Improvisationen von entscheidendem Vorteil ist. Diese einfach zu spielenden Instrumente öffnen Ohr und Seele, lassen aber auch Raum zum Horchen, Lauschen, Erfahren, Entspannen. Sie besitzen Klangeigenschaften, die sich in Natur und Umwelt wiederfinden, und bieten durch ihre Vielfalt von Klangfarben ein breites Aktionsspektrum.

Somit begegnet man im  Klangraum:

– der Klangschale
– dem Gong
– der Meerestrommel
– der Sansula, der Kalimba
– der Klangkugel
– der Djembe,
– der Rahmentrommel
– dem „Regenmacher“
– den Tempelglocken aus Nepal
– der Kristallklangschale
– Windspielen
– Klangstäben

Aber auch Steine, Muscheln, Sand, Wasser, Blätter, Holzstücke regen an, sich neu zu erleben. Natürlich nicht zu vergessen: Instrumente, die selbst nachgebaut oder erfunden werden.


In den klangpädagogischen Settings wird mit Hilfe von

– Stilleübungen
– Wahrnehmungsübungen
– Fantasiereisen
– Klangreisen
– Klangbildern
– Bewegungsübungen
– Atemübungen
– Klangmandalas
– Klangmassagen
– Improvisationen

die heilsame Kraft der Klänge erfahren. Gearbeitet wird in der Groß- oder Kleingruppe oder in Einzelsettings. Musik und Klänge wecken Begeisterung und Lebensfreude. Nach Meinung der Hirnforscher können Klänge und Musik ganzheitlich fördern und Entwicklungen anstoßen, die weit über den musikalischen Bereich hinausgehen.

(Textauszüge von www.neuewege.at, Klangzentrum Österreich)

 


 

Wenn die Krise alles verfinstert hat
werden Kinder des Lichts die Sterne anzünden

(Phil Bosmans)

 


 

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